Ausländer in DE

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen bezüglich einer Versicherung für Ausländer in Deutschland. Dies wird oft auch Incoming-Versicherung bzw. Incoming-Insurance genannt. Getreu nach dem Motto „Willkommen in Deutschland“ existieren spezielle Versicherungen für in Deutschland lebende und kommende Ausländer.

Vorgeschriebener Versicherungsschutz

Jeder Ausländer, der sich in Deutschland aufhält muss eine Krankenversicherung haben. Hierfür gibt es verschiedene Ansätze. Arbeitet der Ausländer in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis ist der Krankenversicherungsschutz durch die gesetzliche Krankenversicherung erfüllt. Ansonsten braucht er eine private Krankenversicherung. Hierfür haben die privaten Krankenkassen unterschiedliche Angebote entwickelt, die sich insbesondere nach der voraussichtlichen Länge der Aufenthaltsdauer richten. Dabei gibt es Tarife, die nur diejenige Versorgung im Krankheitsfalle bieten, die auch die gesetzliche Krankenversicherung bieten müsste. Entsprechend diesem Leistungskatalog werden dann auch die Prämien kalkuliert. Zeitlich ist dieser Versicherungsschutz für maximal 183 Tage möglich.

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Visumspflicht und Aufenthaltserlaubnis für Ausländer

Reist ein Ausländer nach Deutschland braucht er grundsätzlich ein Visum. Zuständig für die Erteilung des Visums sind die Botschaften und Konsulate der Bundesrepublik Deutschland in den jeweiligen ausländischen Staaten. Grundsätzlich bedeutet dabei, dass es für diese Vorschriften Ausnahmen gibt. So brauchen Ausländer aus einem Mitgliedsland der EU kein Visum. Darüber hinaus benötigen Ausländer, die sich nur bis zu drei Monaten in der Bundesrepublik aufhalten wollen, kein Visum, wenn sie aus Staaten kommen, für die die Europäische Union die Visumspflicht aufgehoben hat. Bei der Aufenthaltserlaubnis handelt es sich um die Erlaubnis für einen genau bestimmten Zeitraum und für einen bestimmten Zweck in Deutschland leben und arbeiten zu dürfen. Nach Zweckerfüllung endet diese Erlaubnis. Die Niederlassungserlaubnis erlaubt es dem Ausländer sich dauerhaft in Deutschland aufzuhalten und zu arbeiten. Am Einfachsten ist es natürlich, wenn man ein direktes Job-Angebot von einem deutschen Unternehmen hat. Vor allem bei Fachkräften herrscht in Deutschland ein großer Mangel und man kann sich bei verschiedenen Jobportalen einschreiben. Neben LinkedIn ist speziell für Deutschland auch das Networking über Xing ein guter Tipp! Teilweise ist für die Niederlassungserlaubnis der Besuch von Integrationskursen vorgeschrieben, wobei diese z.B. mit einem zusätzllichen Deutsch-Sprachkurs gut zu bestehen sind. Kettenduldungen (also behördlich wiederholte Duldungen des Aufenthaltes in Deutschland) können nunmehr zur Aufenthaltserlaubnis und später zur Niederlassungserlaubnis führen.

Haftpflichtschutz

Vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben aber notwendig ist auch eine private Haftpflichtversicherung. Denn wie schnell hat man durch Unachtsamkeit insbesondere in einer fremden Umgebung einen Schaden verursacht, für den man Schadensersatz leisten muss. Dieser Schaden müsste ggf. vom Gastgeber getragen werden, denn dieser muss sich oftmals verpflichten, für alle Kosten aufzukommen, die der ausländische Gast verursacht. Gerade Haftpflichtansprüche können sehr schnell Größenordnungen erreichen, die ein Normalverdiener nicht tragen kann. Die Höhe der Beiträge sind natürlich auch von dem Zeitraum abhängig, da es logischerweise teurer ist jemanden zu versichern der 3 Jahre hier arbeitet, als jemand der nur 2 Wochen Urlaub macht. Die Gesundheitsanforderungen an Ausländer sind in Deutschland dabei detailliert geregelt. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem Auswärtigen Amt.

Statistiken zu Ausländern in Deutschland

Weltkugel

Die Zahl der Ausländer in Deutschland beläuft sich momentan auf knapp unter 7 Millionen. Den größten Anteil bilden hierbei türkische Mitbürger, aber auch Rumänen, Bulgaren und Polen haben steigende Zuwanderungsraten. Arabische Mitbürger  und Menschen aus dem Nahen Osten sind ebenfalls oft vorhanden. Ein großes Problem stellt die Integration der ausländischen Mitbürger dar. Vor allem bei kurzen Aufenthalten in Deutschland greifen politische Maßnahmen oftmals zu kurz. Einbürgerungen sind weiterhin eher die Ausnahme. (Copyright Bild (c) Thomas S | pixelio.de)